
Der Sektor „Steingletscher“ liegt am hinteren Ende der kleinen
Mautstrasse kurz vor dem riesigen "Bergsturz". Dieser "Bergsturz" ist
das Ergebnis einer gewaltigen Explosion als ein Sprengstoffdepot der
Schweizer Armee in die Luft flog. Noch heute gibt es wilde Gerüchte,
WAS denn da genau in die Luft geflogen ist...
Die Boulder
überraschen durch sehr gute Griffstrukturen, Leisten und sogar Löcher.
Durch die teils extreme Steilheit der Boulder wird aber ein grosses
Mass an Maximal- und Körperkraft gefordert. Leider ist das
Absprunggelände alles andere als ideal...

Lage:
Schweizer Landeskarte 1:25000: Blatt 1211 Meiental
Koordinaten: 675 450 / 174 000
Zustieg:
Vom Parkplatz in wenigen Schritten zu den einzelnen Blöcken. Wer vom Hotel Steingletscher läuft, geht am besten dem "Gletscherpfad" oder der Mautstrasse entlang zu den Blöcken (ca. 20 - 25 Minuten ab Hotel). Siehe Übersichtsskizze.
Klima:
Die Blöcke liegen im freien Gelände und bekommen viel Sonne - durch die Höhenlage und der oft schattseitigen Boulder stört die Sonne aber kaum.
Charakter der Kletterei:
Oft stark überhängende Kletterei an Leisten und Löchern. Wenige Boulder bieten senkrechte Wandkletterei.
Bodenbereich / Kinder:
Teils "knochenbrecherisches" Absprunggelände - ohne eine grössere Anzahl an Matten sowie Spotter braucht man erst gar nicht anrücken...
Für Kinder ist der Platz an den Bouldern komplett ungeeignet. Schöne Spielwiese unterhalb am
Bach mit einigen Bouldermöglichkeiten für Kinder und Jugendliche.

Pesche Wütrich bouldert in "Cro-Magnon" 7A+ / 7B Peter Albert spottet.
Foto. W. Antz

Sehr schöner Boulder an kleinen Leisten. Kurz und schwer!
SD an rundem Untergriff links und eigenartiger Leiste rechts. Über scharfe Leiste gerade hoch zur Quarzstruktur und dort aussteigen.

SD mit beiden Händen an dem grossen Seitgriff. Gerade hoch.
SD, dann die Kante hoch.
Ein Block mit extrem vielen Bouldern auf engem Raum. Einige der Boulder sind etwas "gesucht".

SD an der linken Blockecke (kleine Leiste mir Links) und gerade hoch.
SD knapp links der rechten Kante. Leicht links haltend durch die schöne "Wabenwand" hoch.
SD genau an der kleinen Kante. Diese hoch.

SD mit beiden Händen an sechseckiger Struktur. Gerade hoch.
SD knapp rechts von 4. (links mit Seituntergriff). Rechts zu Leiste und dort hoch.
SD an markanten Seitgriff. Rechts hoch zu stumpfer Kante und gerade hoch.


Wie BBQ, allerdings noch haarsträubender...
SD unten im Loch. An markantem Quarzschlitz vor zur Kante, dann sollte man sich im klaren sein, was man hier macht...
Nach dem Motto: "Wer wagt - gewinnt". Wer nicht gewinnt wird hier leicht ein Fall für die Rega...
SD unten im Loch bei markantem Winkel. Den Winkel vor bis zur Kante und dort mit gewagtem Zug hoch zum Absatz.

SD an der grossen "Flosse". Kurz nach rechts, dann gerade hoch zu Quarzloch und zur Kante.
SD wie 5. Entweder man macht eine Traverse nach rechts bis zu gutem Untergriffloch, dann über Leisten gerade hoch - oder man zieht den Leisten entlang direkt schräg rechts hoch. So oder so sehr schwer...

SD tief unten bei Untergriff mit Rechts und Quarzloch mit Links. Nach rechts zu markanter grosser Leiste, dann entweder direkt oder mit Rechtsschlenker zum grossen Loch. Ende.
Verbindet den Sitzstart von "Früchte des Zorns" mit dem Ausstieg von "Machine Gun".
SD bei grossem Sloperband. Traverse nach links bis zum Ausstiegsgriff von 7.
SD wie "Gorillas im Nebel". Direkt vor zur Dachkante, dann mit gewagtem (und nicht ganz ungefährlichem) Mantle aussteigen.
Auch hier hat Fred seine Spuren hinterlassen...
Start unten im Loch hinter dem Block 5. Spiralförmig immer im Dach entlang nach links und über "Machine Gun" aussteigen. Maximale Kletterstrecke bei minimaler Bodendistanz, bis dann der Ausstiegsmantle wartet...
Siehe Bild unten.
SD an markanten Loch direkt im "Durchgang". Mittels beiden Blöcken nach vorne raus und auf den Block aussteigen.

Sehr schöner Dachboulder, dankbar.
SD an zwei positiven Leisten, ganz unten. Über riesigen Untergriff im leichten rechts-links Bogen zum Ausstiegshenkel.
SD wie 1. Nach rechts und durch das Loch auf den Block aussteigen.

Pesche Wütrich bouldert in "Cro-Magnon" 7A+ / 7B Peter Albert spottet.
Foto. W. Antz

SD unten am Kantenfuss (rechts grosser Seitgriff, links Leiste direkt an der Kante). Der Kante entlang und bei Bohrhaken auf die Platte mantlen.

SD bei kleinem Zangengriff. Hoch zur Doppelleiste und links weiter zu den grossen Ausstiegsgriffen.
SD bei grossen Schlitz. Erst gerade hoch, dann rechts der stumpfen Kante entlang zum Ausstiegsgriff.

SD ganz hinten unter dem Dach an kleinen Leisten. Den Leisten entlang zur runden Kante, dann rechts schräg hoch zu grossem Ausstiegsgriff.

SD an der scharfen Kante. Nach links ins Dach zu markanter Leiste, vor zur Kante und dort mit guten Griffen hoch auf den Block.

SD im kleinen Dach (kleiner weisser Pfeil). Bei der Kante über das Dach. Endet, wenn man über dem Dach steht.
SD an grosser "Flosse". An den Untergriffen schräg links hoch, bis man im Winkel steht. Ende.

Traverse durch die bergseitige Wand des Blockes bis zu logischen Ausstieg rechts oben. Mieses Absprunggelände!

SD an grossen Seitgriff. Über Leisten gerade hoch zu den Leisten rechts des Rissendes, dann Traverse nach links, zwischen den Blöcken durch und bei 1. aussteigen.
SD wie 2. Gerade hoch.