Bürgstein

Der „Bürgstein“ ist ein kleiner erratischer Block auf dem „Bürg“ oberhalb von Spiez. Wie eine liegen gebliebene grosse Kartoffel liegt der Block in einem lichten Laubwald. Der Block ist nicht sonderlich hoch, bietet aber einige nette Sitzstartprobleme sowie eine wirklich schöne Traverse. Das „Dicke Ende“ trägt seinen Namen zu recht und ist ein gutes Beispiel dafür, dass man sich auch an solch einem kleinen Block dicke Arme holen kann.

Bürgstein

Anfahrt ÖV:
Mit der Bahn bis zum HB Spiez. Von dort erreicht man den Block bequem in  20 Minuten.
Hier direkt zum Online - Fahrplan der SBB.

Anfahrt Auto:
Von der Autobahnausfahrt Spiez nach Spiez/ Zentrum. Durch Spiez durch Richtung Faulensee fahren. Kurz vorm Ortsausgang links abbiegen und auf dem Schulparkplatz parken.

Lage:
Schweizer Landeskarte 1:25000:  Blatt 1187  Thun
Koordinaten: 619 790 / 170 100

Zustieg:
An den letzten Häusern von Spiez führt ein Forstweg in den Wald. Auf dem Wanderweg Richtung „Bürg“ – „Prähistorische Siedlung“ leicht ansteigend bis zum Sattel zwischen den beiden Hügeln. Hier kurz rechts. Nach ca. 50m erkennt man links oberhalb den Block im Wald. Vom Parkplatz erreicht man den Block in gemütlichen 10 Minuten.

Klima:
Der Block liegt in einem lichten Laubwald und bekommt etwas Sonne. Solange kein Schnee liegt kann das ganze Jahr gebouldert werden.

Charakter der Kletterei:
Leicht überhängende Kletterei an Leisten und einem Fingerloch (!!!) – und das im Granit.

Bodenbereich / Kinder:
Ebener Waldboden. Ideales Absprunggelände. Das Gelände um den Block herum ist grossflächig und eben.
Für Kinder und Jugendliche gibt es  einige Bouldermöglichkeiten.

Besonderes:
Feuermachen ist strikt untersagt!!!
Vorsicht Zecken!!!
Ideal in Verbindung mit dem Katzen- oder Fuxenstein.

Bürgstein

  • 1. Dickes Ende 7A+ / 7B ***   (W. Antz)

    Sehr schöne und auch recht lange Traverse.
    Die Umrundung fast des gesamten Blockes.
    SD an gutem Seitgriff ganz links, die Talseite entlang hangeln, rum ums Eck und dann kommt das dicke Ende: Bis zur Rissspur, überkreuz mit links in das fette Loch und dann noch ein weiter Zug nach rechts ums Eck zu markantem Horn. Die Griffe oberhalb des Loches und die obere Blockkante sind tabu.
  • 2. Abkürzung 7A ***   (W. Antz)

    Sozusagen ohne das „dicke Ende“. Auch durchaus lohnende Traverse.
    Wie 1. Allerdings nur bis zur Rissspur, mit rechts zum Loch und hoch.
  • 3. Small World 3

    SD an der Kante und gerade hoch.
  • 4.  Klein aber mein 4

    SD etwa in Blockmitte an Leiste unterhalb des Bandes. Gerade hoch.
  • 5. Nagelpflege 6A+

    SD mit der linken Hand an Leiste und rundem Seitgriff mit Rechts. Über die kleinen Leisten gerade die runde Kante hoch.
  • 6. Nagelprobe 6C

    SD mit rechts an markanter Leiste rechts des Risses. Zum Riss und hier mit allem gerade hoch.